Deutsche Meisterschaft 20″ Rüsselsheim

Am 10. und 11. Juni fanden in Rüsselsheim am Main im Rahmen des Hessentages die Deutschen Meisterschaften 20″ statt. Die Veranstaltung fand im Mainvorland statt. Der Hessentag ist ein riesiges Volksfest mit mehreren Millionen Besuchern, das jährlich in einer anderen hessischen Stadt stattfindet.

Die Sektionen waren abwechslungsreich und liebevoll gestaltet. So kamen sowohl gigantische Baumstämme als auch Betonteile, sowie große Reifen und Autos zum Einsatz.

Vom MSC Münstertal waren insgesamt 9 Fahrer am Start. Mario Weidler, Dominik Oswald und Nils Mattmüller gingen in der Klasse Elite, Björn Bührer bei den Junioren, Kai Hatt bei der Jugend, Fabian Fossler bei den Schülern, Jan Welte bei U13 sowie Gregor Kern und Paul Andlauer bei den U11 an den Start.

50% des Elite Finale bestand aus Münstertal

In der Klasse U11 konnte Gregor Kern bei seiner ersten deutschen Meisterschaft einen tollen 9. Platz einfahren. Paul Andlauer wurde in der gleichen Klasse 10.

In der Klasse U13 konnte Jan Welte einen tollen dritten Platz erreichen und durfte sich somit deutschlandweit auf den dritten Platz des Siegerpodestes stellen.

Bei den Schülern fuhr Fabian Fossler seine erste DM und erreichte hier Platz 9. Dies ist eine tolle Leistung, auf die Fabian stolz sein kann.

In der Klasse Jugend hatte dieses Jahr Kai Hatt ein großes Wort mitzureden. Er qualifizierte sich souverän und sicher für das Finale der besten 4 Fahrer und konnte sich im Finale auf Platz 2 schieben. Platz 1 war durch einen mehr oder weniger außer Konkurrenz fahrenden Oliver Widmann außer Reichweite, somit kann man sagen, das Kai das maximale aus sich herausgeholt hat.

Bei den Junioren konnte Björn nicht ganz seine gewohnte Leistung abrufen und verpasste mit Platz 5 knapp das Finale. Dennoch eine sehr beachtliche Leistung!

Bei der Elite hatten wir gleich drei Starter im Feld: Dominik Oswald (Team Dorval Ozonys), Mario Weidler (Team Bikes In Motion) sowie Nils Mattmüller. Während Nils leider das Finale mit Platz 6 verpasste, konnten sich Mario und Dominik für das Finale der besten 4 Fahrern qualifizieren. Mario lag nach Runde eins der Quali mit einer super Runde sogar noch auf Platz 2, rutschte aber durch physische Probleme wie Krämpfe in den Beinen auf Platz 4. Der Finaleinzug war aber geschafft. Dominik konnte sich (wie immer) mit deutlichem Abstand auf Platz 1 für das Finale qualifizieren.

Mario Weidler in seinem ersten Finale beim weiten Sprung über den Teich

Im Finale selbst änderte sich dann der Sektionscharakter deutlich. Wo im Halbfinale noch viele Technikpassagen zu meistern waren, mussten diese im Finale hohen und weiten Sprüngen weichen. Dominik konnte das Finale mit 0 Fehlern gewinnen, Mario landete mit 21 Punkten auf Platz 4. Da es für Mario das erste Elite Finale war, konnte er sich dennoch über Platz 4 freuen und darf zurecht stolz darauf sein, dass er jede Sektion im Finale einmal geschafft hat.

Nach der Siegerehrung wurde Dominik noch als „Rache“ von den anderen Finalisten im Teich versenkt, was bei den Fahrern und Zuschauern mit großem Gelächter aufgenommen wurde.

Die Mannschaft des MSC landete auf Platz 6, Mario konnte mit Bikes in Motion II den dritten Platz erreichen (punktgleich mit Bikes in Motion I auf Platz 2).