Weltmeisterschaft Chengdu (CN) – der Teamwettkampf

Nachdem man endlich das Gelände betreten durfte, fand dann am Mittwoch die Eröffnungsfeier und der Teamwettkampf statt. Das Gelände war der Xinuha Park, ein größerer Park mitten in Downtown Chengdu. Wanda Sports (der Veranstalter) hatte diesen Park bis 2019 gekauft.

Die Trialsektionen im Xinuha Park

Die Sektionen waren sehr schön gebaut. Es gab Steine (als Pandas bemalt), Baumstämme, Betonröhren, einen Teich sowie eine Sektion mit Holzelementen im UCI Style.

Der Teamwettkampf wurde in einer separaten Sektion ausgetragen, die (bis auf Wasser) aus jeder der anderen Sektionen etwas enthielt.

Aber zunächst einmal stand die Eröffnungsfeier an. Nachdem chinesische Tänzerinnen einen traditionellen Drachentanz aufgeführt hatten, traten bei der Feier die Schirmherren und Veranstalter auf die Bühne und begrüßten alle Gäste.

Die Bühne der Eröffnungsfeier

Direkt im Anschluss an die Feier fand dann mit dem Trial Teamwettkampf der erste Wettkampf der ersten UCI Urban World Championships in der Geschichte statt. Würdiger hätte man ein solches Event nicht eröffnen können.

Auffallend bei den Sektionen des Teamwettkampfs war, dass der Unterschied zwischen dem 30 Punkte Tor und dem 40 Punkte Tor oft enorm war. So sah man nur wenige 40er.
Aus Deutschland gingen Dominik Oswald, Jonathan Sandritter, Nina Reichenbach, Noah Sandritter und Raphael Zehentner an den Start. Leider konnten nicht alle ihre volle Leistung abrufen, somit landete Deutschland am Ende auf Platz 2 hinter unseren lieben Nachbarn. Allerdings haben alle Sachen die geklappt haben, solide geklappt. Somit kann man hier echt von Pech sprechen. Deutschland hatte wie immer bei weitem die lautesten Fans.

Dominik in der Konzentrationsphase vor dem Start

Sehr verdient durften sich die deutschen Fahrer dann bei der Siegerehrung die Silbermedaille anlegen lassen und wurden ebenfalls mit einem kleinen Panda belohnt.

Nach dem Wettkampf wurde die Sektion abgebaut, sie stand somit zum Training zur Verfügung. Dies nutzte Mario, um das erste Mal richtig zu trainieren. Bis Dato waren die Trainingsmöglichkeiten sehr eingeschränkt (es gab kaum Hindernisse in der Stadt und wenn man welche fand, wusste man nicht, wie weit man gehen kann, da man ständig beobachtet wurde).
Hier im Warmup wurde man auch beobachtet, von vielen Fans, die sich von vielen Fahrern ein Autogramm einsackten.

Mario beim Training im Xinuha Park