Weltmeisterschaft Chengdu (CN) – das Finale

Am Samstag war dann endlich der spannendste aller Tage: der Tag der Finale, der Tag an dem die Weltmeister ermittelt werden. Nachdem Nina Reichenbach schon souverän den Damen Titel nach Hause fuhr, ging es gegen Abend dann für Dominik um alles!

Dominik in der Chengdu Sektion

Die Sektionen waren noch einmal deutlich verschärft worden, und verlangten den Athleten alles ab. Zum Finale waren sehr viele Zuschauer gekommen, was für eine tolle Atmosphäre sorgte. 

Direkt zum Finale war auch der deutsche Fanblock am Start! Leider gibt es nur von einem Teil der Fans ein Bild, da auf dem Gelände sehr viel los war und das Foto somit vor dem Hotelportal aufgenommen wurde:

Ein Teil der deutschen Ostkurve

Dominik fuhr unter Jubeln ein sehr tolles Finale, und konnte auch durch einen massiven Sidehop in der Wassersektion, den sonst keiner bewältigte, überzeugen.

Durch den neuen Modus und die Tatsache, dass das Finale in nur 1×5 Sektionen ausgetragen wurde, war es unglaublich spannend und Nervenaufreibend. Jedes Finale wurde erst in der letzten Sektion entschieden. So hatte Dominik noch bis in die letzte Sektion die realistische Chance, den Sieg zu holen. In der letzten Sektion lagen dann bei allen Fahrern die Nerven blank. Letztendlich entschied der Spanier Abel Mustieles das Finale für sich, und Dominik durfte sich sichtlich mitgerissen über einen unglaublichen zweiten Platz bei der WM in seinem zweiten Elite Jahr freuen.

Das Elite 20″ Siegerpodest von Chengdu

Dominik hatte an diesem Tag einmal mehr bewiesen, dass er zu den allerbesten Fahrern der Welt gehört! Er hat Jahrelang hart gearbeitet und Kampfgeist bewiesen. Nachdem dann Abel Mustieles nach dem Wettkampf offiziell seinen Wechsel zu 26″ bekannt gab, kann man noch mehr darauf hoffen, dass Dominik nächstes Jahr an seiner Stelle ganz oben stehen wird!

Die vereinte Trialerschaft im Longemont Hotel

Nachdem mit dem Finale die Trialwettkämpfe offiziell zu Ende waren, ging es an die berüchtigte WM Party. Dazu trafen sich nahezu alle Fahrer in der Hotelbar und tranken gemeinsam das ein oder andere Bier. Der Abend schritt voran und man fuhr somit gemeinsam mit dem Taxi in das Stadtzentrum, um dort den Ibiza Club einzunehmen. Nachdem Dominik vor dem Club noch mit einem spontan gekauften Kinderfahrrad eine Show fuhr, feierte man bis in die frühen Morgenstunden um Club und hatte jede Menge Spaß! 

Bald folgt der letzte Bericht des Abenteuer China, in dem es um die sehr nervenaufreibende Heimreise geht. Seid gespannt!